Wie äußert sich das bürgerliche Begehren nach Widerstand, wenn sich der Glaube an Fortschritt und Vernunft als Illusion erweist? Inwieweit bedient der Wunsch, sich zu widersetzen, die eigenen Interessen? Diesen Fragen geht die bildende Künstlerin und Regisseurin Leila Hekmat in ihrer neuen Auftragsarbeit „Roses Rising – The Movement“ nach, die am 6. und 7. März im Lichthof des Gropius Bau Premiere feiert. Die Performance, zugleich Konzert und Ballett, erschafft einen Raum zwischen Bunker, Traumsphäre und Proberaum und lässt das Publikum daran teilhaben, wie eine Dinnerparty in ein Happening kippt.
Mit handgefertigten, detailreichen Kostümen und Bühnenbildern entfaltet sich „Roses Rising“ in Hekmats eigenwilligem Stil, der Komödie, musikalisches Tableau vivant und Performance verbindet. Ausgehend von umfassenden Recherchen und gesammeltem Material zur Protestkultur der 1970er Jahre entsteht eine performative Collage, die die bewussten und unbewussten Strategien beleuchtet, mit denen Menschen auf die Krisenhaftigkeit der Welt reagieren.
In Zusammenarbeit mit dem HAU Hebbel am Ufer wird „Roses Rising“ in zwei Teilen präsentiert. Nach The Movement im Gropius Bau wird die Bühnenproduktion „The Dinner“ am 15. April 2026 im HAU1 uraufgeführt.
https://bit.ly/gropius-bau-leila-hekmat-roses-rising-the-movement
„Roses Rising – The Movement“ ist kuratiert von Nora-Swantje Almes, Kuratorin Live-Programm und Vermittlung, mit Alexandra Philippovskaya, Assistenzkuratorin Live-Programm und Vermittlung, und Edessa Malke, Volontariat Live-Programm und Vermittlung.
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