Close Encounters – Festival für aktuelle Musik 2026
Seit zwanzig Jahren setzt sich das Schweizerisch-Georgische Festival Close Encounters für Begegnung und Kollaborationen, für experimentelle Spiel- und Denkräume ein. Es ermöglicht den intensiven Austausch zwischen den beteiligten Musiker*innen – über geographische Distanzen, aber auch über Szenen und Stile hinweg: in der Schweiz wie in Georgien positioniert sich Close Encounters bis heute entschieden quer zu institutionellen, stilistischen und szenebezogenen Markierungen und verbindet dadurch auch unterschiedlichste Publika.
https://www.closeencounters-festival.ch
Video (Doku Close Encounters 2025 in Tbilisi, Georgien)
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Zugzwang
Zugzwang ist eine Komposition für elektroakustisches Ensemble von Tomas Korber, entstanden im Rahmen des Werkjahres der Stadt Zürich 2025. Im Zentrum steht das Handeln unter Bedingungen begrenzter Kontrolle: Entscheidungen müssen in einem Geflecht aus Rückkopplungen getroffen werden, dessen Verlauf nur teilweise vorhersehbar ist. Das Ensemble verbindet akustische Instrumente mit einem Netzwerk aus Mikrofonierung, Software und Feedbackschlaufen. Daraus entwickelt sich eine Musik in extremen Registern, mit starken Dynamikkontrasten und einem archaischen, rauen Klangbild. Formal ist die Komposition repetitiv und prozessorientiert angelegt. Wiederholung erzeugt einen konzentrierten Zustand, in dem Zeit gedehnt und nicht-linear wahrgenommen wird. Zugzwang untersucht so das Zusammenspiel von individueller Entscheidung, kollektiven Prozessen und der Eigendynamik eines instabilen Systems.
· Tomas Korber: Komposition, Elektronik, Feedback
https://www.tomaskorber.com
· Christian Kobi: Saxophon
http://www.christiankobi.ch
· Tobias Gerber: Saxophon, Sampler
· Karolina Öhman: Cello
https://karolinaohman.com
· Tamriko Kordzaia: Klavier
https://tamriko.net
· Christian Wolfarth: Schlagzeug
https://christianwolfarth.ch
Homo Freq
Homo Freq, an Experimental Electroacoustic Opera ist das Projekt der georgischen Musikerin Tiko Gogoberidze, gemeinsam mit Nasi Chavchavadze und Lisa Kereselidze, die alle einen Hintergrund klassischer Musik haben. Dies war ein Ausgangspunkt für die Idee einer experimentellen elektroakustischen Oper, ein anderer war die experimentelle Praxis der drei Musikerinnen und ihre Arbeit mit elektronischen Mitteln.
Homo Freq ist darum nicht einfach nur eine Mini-Oper, sondern eine offene Plattform für Experimente – ein Raum, um das alte und unbewegliche Monster Oper zu übersetzen, neu zu denken und ihm frische Möglichkeiten zu eröffnen. Die Mittel reichen dabei von Live-Elektronik und klassischem Gesang über freie Improvisation bis hin zu experimentellen Zugängen – mit einem Libretto, das sich ständig verändert, je nach den Mitwirkenden, die ihre Stimmen und Perspektiven einbringen. Beim Konzert von Homo Freq im MOODS wird der junge, 2003 geborene und in Zürich lebende Komponist und Elektroniker Felix Friedrich mitwirken.
· Tiko Gogoberidze: Elektronik, Komposition
https://on.soundcloud.com/6aKRxJmbPng933ZLA
· Lisa Kereselidze: Stimme
· Nasi Chavchavadze: Cello, Elektronik
https://linktr.ee/NasiChavchavadze
· Felix Friedrich: Elektronik
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