Eröffnung
Di 17.03.2026 / 18 - 22 Uhr / Eintritt frei
19:00 Uhr / Begrüßung / Nina Annabelle Märkl (Ausstellungskommission BBK München und Oberbayern)
19:10 Uhr / Einführung / Sebastian Lechner und Nick Bötticher
Künstler*innen
Simona Andrioletti / Erika Artaker / Klaus Auderer / Nick Bötticher / Lucas Buschfeld / Judith Egger / Andreas Greiner / Ulrich Hakel / Anna von Hollander / Florian Huber / Armin Keplinger / Sebastian Lechner / Bernhard Lehner / Marko Lulić / Albert Mayr / Philipp Messner / Dirk Neumann / Fumie Ogura / Predrag Pele Petrović / Rosanna Marie Pondorf / Estelle Quarino / Danijel Radić / Alexander Scharf
Kuration
Sebastian Lechner / Nick Bötticher / Florian Huber
Ausstellungsorganisation
Helena Held
Die Ausstellung „Stromzähler 13 – Another Sphere“ ist das jüngste Projekt der Künstlergruppe Stromzähler rund um Sebastian Lechner, Nick Bötticher und Florian Huber, die als Gründer und Kuratoren seit 2016 Gruppenausstellungen mit wechselnden lokalen und internationalen Künstler*innen organisieren.
Bisher war das Grundkonzept von Stromzähler, durch kurzfristige Zwischennutzung unterschiedlichster Raumvorgaben künstlerische Experimente in den Fokus zu bringen. Durch die Bespielung öffentlicher wie ungewöhnlicher Räume mit Kunst entstehen neue Begegnungs- und Netzwerkmöglichkeiten zwischen Kunstschaffenden und Publikum. Eine Präsentation in musealen Räumlichkeiten, wie der Galerie der Künstler*innen, stellt eine neue, völlig andere Situation dar. Trotz etwaiger Widersprüche wird es ein spannendes Unterfangen für die Akteur*innen, den Strukturen und der Architektur der Galerie der Künstler*innen entgegen- oder zuzuarbeiten und dabei den widerständigen Geist, der Stromzähler ausmacht, in dieses Setting zu übersetzen.
Die Zusammenführung künstlerischer Positionen, die im Regelfall nicht zusammen in Gruppenausstellungen aufeinandertreffen würden, ist die Besonderheit des Stromzähler-Konzeptes. Diese wird als Konstante auch bei der Ausstellung „Stromzähler 13 – Another Sphere“ in der Galerie der Künstler*innen zum Tragen kommen. Anders, als bei den bisherigen Stromzähler-Ausstellungen, die in Wohnungen oder leerstehenden Räumen auf die Defizite der kulturellen Bespielbarkeit aufmerksam gemacht haben, verfolgt diese Gruppenausstellung eine erweiterte Auslegung des ursprünglichen Konzepts; dabei geht es Stromzähler um eine Lesart, die nicht belehrend oder didaktisch wirken soll, sondern vielmehr neue Denk- und Wahrnehmungsräume eröffnet.
In dieser Ausstellung greifen die Künstler*innen unter anderem aktuelle Fragestellungen wie Energie- und Ressourcenknappheit auf und verleihen dem Begriff Stromzähler weitere Bedeutungsebenen. Die Auseinandersetzung mit den Namen der Gruppe wird so zum Ausgangspunkt für Reflexionen über Nachhaltigkeit und die Rolle von Kunst in einer Zeit ökologischer wie sozialer Herausforderungen.
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