Seit über sechs Jahrzehnten versuchen die USA, Kuba mit wirtschaftlichem Druck, Sanktionen und politischer Erpressung in die Knie zu zwingen. Die aktuelle Eskalation – bis hin zur faktischen Blockade von Treibstofflieferungen und der Androhung von Strafmaßnahmen gegen Drittstaaten – trifft vor allem die Bevölkerung.
Die US-Blockade gegen Kuba ist völkerrechtswidrig.
Sie verstößt gegen die UN-Charta und das Recht eines souveränen Staates auf politische und wirtschaftliche Selbstbestimmung. Jahr für Jahr verurteilt die UN-Generalversammlung diese Politik mit überwältigender Mehrheit – dennoch wird der Druck weiter verschärft.
Die Folgen sind konkret und brutal:
Stromausfälle, Medikamentenmangel, eingeschränkter öffentlicher Verkehr, geschlossene Betriebe und eine unsichere Lebensmittelversorgung. Im Dunkeln sitzen nicht „Regierungen“, sondern Familien, Kinder, ältere Menschen sowie Patientinnen und Patienten. Eine Politik, die bewusst auf wirtschaftliche Not setzt, ist kollektive Bestrafung.
Kuba hat trotz eigener Schwierigkeiten immer wieder internationale Solidarität gezeigt: Kubanische Ärztinnen und Ärzte waren weltweit im Einsatz – bei Naturkatastrophen, während der Ebola-Epidemie und der COVID-19-Pandemie. Kuba bildet Medizinerinnen und Mediziner aus einkommensschwachen Ländern kostenlos aus.
Gerade deshalb ist jetzt Solidarität gefragt.
Auch in Linz wollen wir ein Zeichen setzen – gegen Wirtschaftskrieg, gegen Erpressung, für Völkerrecht, Frieden und Souveränität.
Kuba muss leben – frei von Blockade, frei von Einmischung, frei von Erpressung.
Kuba ist nicht allein.
ℹ️ Hardfacts
📍 Taubenmarkt, Linz
📅 Freitag, 27. Februar
⏰ 16:00 – 18:00 Uhr
📸 Protestfoto um 17:00 Uhr
👉 Komm vorbei, bring Freundinnen und Freunde mit und setz gemeinsam mit uns ein Zeichen der internationalen Solidarität.