Im Rahmen der Südlese liest Kristjan Knall aus seinem Buch Heldenhass
Einlass: 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Knalls Künstlername ist eine Kurzform von „Da kriegst du ja einen Knall“ (zu Christian klitisiert). Seit 2013 verfasst er Bücher zum Thema Berlin und zur Gesellschaftskritik und tritt in Radiosendungen auf. Oft spielen die Handlungen in schäbigen Milieus und an den Rändern der Gesellschaft. Der beleidigende und vulgäre Stil steht im oft ironisch gebrochenen Kontrast zur Aussage. Kristjan Knall setzt sich für linksprogressive Ziele ein, unter anderem die Abschaffung des Kapitalismus, Transparenz in der Politik und das Bedingungslose Grundeinkommen.[3] Mitunter vertritt er provokante Thesen wie die Abschaffung von Kindern. 2016 moderierte er bei einer Fragerunde für Rockradio Berlin über die Berliner Direktkandidaten für die Wahl zum Abgeordnetenhaus 2016. Der Gentrifizierung steht er kritisch gegenüber. In einem Artikel des Stadtmagazins Zitty hieß es 2019 über die Revitalisierung der Neuköllner Karl-Marx-Straße: „Die Christian Lindner-Kacke läuft hier nicht“.2020 setzte er sich für den Erhalt des linksalternativen Barprojekts Syndikat in Berlin-Neukölln ein.
Das Böse siegt immer und das ist auch gut so.
Jede Gesellschaft hat Helden und Antihelden. Aber was ist, wenn die Helden ganz schöne Arschlöcher sind? Und die Antihelden eigentlich die Vorbilder?
Kristjan Knall ist berüchtigt für seine kritischen Bücher mit Fußnoten. Dieses Mal lässt der Mann mit der Fellmütze seinen Hass nicht an lebenden Berlinern, sondern an den (meistens toten) Helden unserer Gesellschaft aus.
Ob Gandhi, Martin Luther, Mutter Teresa oder Henry Ford. Knall deckt auf, wie viel Dreck die Gefeierten und Glorifizierten am Stecken hatten. Dabei kommen auch jene nicht ungeschoren davon, die diese Menschen verehren.
Als Bonus erzählt Kristjan Knall dann noch von diversen Anti-Helden unserer Gesellschaft, also den „Bösen“. Auch dabei macht er es sich nicht einfach, denn: „Man kann nicht die ganze Zeit das pure Böse verkörpern. Ab und zu will man ein Eis essen, mit den Kindern spielen, kacken. Selbst die Bösesten sind Menschen wie wir.“
Lach- und Sachgeschichten über das allgegenwärtige Grauen, die Ambivalenz von Gut und Böse und das Absolute im Wahnsinn und der kollektiven Dummheit.
You may also like the following events from ContraZt TöNt: