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Varieté horrible

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Varieté horrible


Wir schwanken dazwischen dem Horror zu begegnen oder ihm zu entrinnen. Doch welcher Horror ist das eigentlich der uns ständig begegnet? Und was haben wir von diesen zwei Bewegungen? Sind wir nicht selbst Teil des uns auferlegten Horrors? Dann wäre es unmöglich ihn zu verleugnen und wenn wir es tun, bricht er sich bei Gelegenheit Bahn und wir werden von ihm überwältigt. Das Verhältnis von Realität und Fiktion wird hier mehr und mehr undurchsichtig. Einerseits wird z.B. der Serienkiller bzw. Psychopath zu einem Fetischobjekt im popkulturellen Feld und andererseits wird der alltägliche Horror z.B. patriarchaler Gewalt bagatellisiert oder ignoriert. Damit wir weiterhin zur Lohnarbeit gehen können, verdrängen wir den eigens erlebten Albtraum und sind Teil der gegenwärtigen Ausbeutung von Mensch und Natur, die tendenziell in Richtung Apokalypse geht. So gesehen, sind die Zukunftsaussichten nicht heller als die Gegenwart. Das Grauen mit Blick auf die Zukunft lässt und die Gegenwart noch hoffnungsloser erscheinen und mensch könnte meinen, der Horror aus der Zukunft drängt sich uns gegenwärtig schon auf. Leben erscheint dadurch als das Untote und Existenz ist zum Scheitern verurteilt. Eskapismus als aversive Reaktion, entweder in der Ausblendung einer Perspektive der Zukunft oder eben von Depression bis hin zum Freitod, könnte eine Art des Umgangs damit sein. Doch ist es eben nicht die Bestätigung der vorherigen These der Gegenwart des Untoten?
Um gegen diese dystopische Zukunft anzugehen, gilt es dem Horror der Gegenwart mit all seinen grauenhaften Aussichten in den Blick zu nehmen und ihn reflexiv und lebensbejahend zu begegnen. Das ist die Grundlage der künstlerischen Auseinandersetzung im Varieté horrible. Wir laden euch ein dem Grauen zu begegnen und durch diese Begegnung mit der vermeintlichen Übermacht eine empanzipatorische Perspektive, theoretisch wie praktisch, zu entwickeln.

Konkret wird es eine Darbietung elektronischer Tanzmusik, die sich zwischen derben Inhalten und düsteren Klängen bewegt und eine Performence, die sich mit dem realen/fiktiven und persönlichen Horror auseinandersetzt, geben. Nach dem Motto: "Wenn der Anblick der Gegenwart mich lähmt, tanz ich mich frei"

Mit dabei sind

tsorn (techno)
harleqin [nachtmahr/realität] (perfomance)
@fam_ (techno)
https://www.facebook.com/profile.php?id=574459879609240&ref=ts&fref=ts



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