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Künstliche Intelligenz und Ethik in der Medizin

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mit Prof. Gordon Pipa, Universität Osnabrück

Welche Chancen und Risiken birkt die #KI für die #Medizin? Und welche ethischen Konsequenzen? Und was hat das mit selbstfahrenden Autos und anderen autonomen Systemen zu tun? Die Zuhörer/-innen erhalten die Möglichkeit, in die faszinierende Welt der Künstlichen Intelligenz einzutauchen sowie die Chancen und Risiken kennenzulernen, die mit der rasanten technologischen Entwicklung einhergehen, insbesondere für den Bereich der Medizin.

Der Vortrag gibt dazu einen Überblick über die Entwicklung und Nutzung moderner Technologien, die unser Wissen über das Gehirn und seine Funktionsweise nutzbringend einzusetzen versuchen. Er stellt mehrere Projekte, die das Potential solcher Technologien verdeutlichen, vor. Sie reichen von der Vorhersage von Grippewellen durch die Nutzung von Internet-Diensten wie Twitter bis zur „Crowd-Medizin“. Am Beispiel einer neuen Generation von Computern, die versuchen die Funktionsweise von Nervenzellen nachzubilden, geht der Vortrag auch auf das Potential leistungsfähiger, schneller und intelligenter selbstlernender Systeme genauer ein. Ebenso wird es dabei um die Nutzung von „Künstlicher Intelligenz“ gehen, nämlich die Risiken und Potentiale des autonomen Fahrens, wo sie liegen und welche Konsequenzen sich aus der Notwendigkeit ergeben, in kritischen Situationen schnell Entscheidungen zu treffen, durch die möglicherweise Verkehrsteilnehmer zu Schaden kommen könnten.

Der Vortrag ist öffentlich und bedarf keiner Anmeldung. (Ph: Universität Osnabrück)

Zur Person

Die Forschung der Arbeitsgruppe Neuroinformatik von Prof. Pipa an der Universität Osnabrück verfolgt den Ansatz, die Lernprozesse biologischer Neuronen zu verstehen und zu konzeptualisieren, um so neue technologische Lösungen zu ermöglichen. Gordon Pipa wurde im Alter von 36 Jahren ordentlicher Professor (W3) und Vorsitzender der Abteilung für Neuroinformatik am Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück. Zuvor war er Gruppenleiter in der Abteilung für Neurophysiologie von Dr. Wolf Singer am Max-Planck-Institut für Hirnforschung, Frankfurt am Main, und Junior Fellow am Frankfurter Institute for Advanced Study (FIAS). Von 2007 bis 2009 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Emery Brown tätig und arbeitete am Dep. of Brain and Cognitive Sciences am MIT sowie in der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin am Massachusetts General Hospital, Boston.

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