🤘 METAL STORM OVER LUZERN - CHAPTER V
🇬🇧 NAPALM DEATH / 🇺🇦 1914 / 🇺🇸 MONSTROSITY / 🇬🇷 BIO-CANCER / 🇧🇪 REJECT THE SICKNESS / 🇩🇰 KATLA
📅 SA, 18.04.26 📍 Südpol
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Punk und Metal trennen Welten? Von wegen! Der Headliner von «Metal Storm Over Luzern Vol. IV», die 1981 in Birmingham gegründete britische Crust-Punk-, Grindcore- und Death-Metal-Band Napalm Death, ist der beste Beweis für die produktiven Allianzen zwischen der aktivistischen Energie des Punkrock und der Düsternis des Metal. Mit dem Debütalbum Scum (1987) setzte Napalm Death Massstäbe in Sachen musikalischer Brutalität und machte sich zugleich für Anliegen wie Antirassismus und Umweltschutz stark. Auf jüngeren Alben finden sich auch Einflüsse aus Jazz, Avantgardemusik und Progressive Metal. Bis heute sind die Herren ihren Anarcho-Wurzeln treu geblieben, spielen trotz des anhaltenden globalen Erfolgs auch kleine Club-Gigs und kooperieren mit zahlreichen befreundeten Bands. Während sich Napalm Death einem breiten Spektrum an Themen widmet, hat die ukrainische Band 1914 nur eines – leider ein aktuelles: den Krieg. Die Band aus Lwiw kombiniert historische Quellen, literarische Fragmente und Samples aus dem Ersten Weltkrieg. Sie schafft eine experimentelle, hörspielartige Form des Blackened Death Metal, die die Mechanismen des Krieges nicht verherrlicht, sondern seziert. Bei Monstrosity aus Florida, dem Zentrum des US-amerikanischen Death Metal, stehen weniger reale historische Ereignisse und Tagespolitik als vielmer Horror, Apokalypse, Mythologie und das Okkulte auf dem Programm. Mit ihrem kompromisslos traditionellen Death Metal lässt die Band die dunklen Herzen von Szene-Puristen im Takt der Blastbeasts höher und vor allem: schneller, härter, lauter schlagen. Wer weniger dem Death Metal als dem Thrash Metal zugeneigt ist, kommt bei Bio-Cancer auf seine Kosten. Die Griechen sind Teil der «New Wave Of Thrash Metal» (NWOTM), die im neuen Jahrtausend das legendäre Genre der frühen 1980er Jahre mit neuem Leben füllt. Mit schnellen, präzisen Riffs, gekeiftem Gesang und hymnisch-virtuosen Gitarrensoli erzeugt sie eine Energie, die Headbanging und Moshing unausweichlich macht. Mit Reject the Sickness aus Belgien zieht der Metalsturm weiter in die Regionen von Melodic Death Metal und Progressive Death Metal. Auf ihrem aktuellen Album Signs of the End (2025) ist der Titel Programm – apokalyptische Zeichen und Ereignisse, dunkle Zeiten, Chaos, Dunkelheit, wohin man schaut. Dem steht der Doom Metal aus dem Hause Katla in wenig nach. Das neue Album Scandinavian Pain (2025) der Dänen beginnt mit einer sanften Frauenstimme, die eine Selbstliebe-Meditationssession anleitet. Diese aber endet eher untypisch: «Embrace life. Embrace love. And Satan.»
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