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Ayahuasca-Schamanismus und Ethik: Ein indigenes Beispiel

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Ayahuasca-Schamanismus und Ethik: Ein indigenes Beispiel


Liebe Freunde des Psychedelic Salon’s und die die es noch werden wollen,
seid herzlich eingeladen zum nächsten Salontreffen am 01.06.18 ab 19UHR in der Location "Mut-Fabrik - Habe Mut DU selbst zu sein" in der Angerstrasse 17a, 04177 Leipzig.

An diesem Abend wird es einen Vortrag von Margrit Jütte (www.margrit-juette.de) geben, und zwar zu Thema:

Ayahuasca-Schamanismus und Ethik: Ein indigenes Beispiel




Ich freue mich auf euer zahlreiches Erscheinen.

Also, seid dabei mit Interesse, brennenden Fragen und/oder Expertise zum Thema Psychedelics.

Ich freue mich auf euch.

Peter und Max

Es wird ein Spendenbeitrag von mindestens 3€ und höchstens 10€ erhoben, je nach eurer Selbsteinschätzung.
Tee aus der Küche ist natürlich kostenlos und enthalten.


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Die Psychedelic Community

wächst und organisiert sich. Es werden Kongresse, Seminare und Festivals organisiert, die sich dem Thema der psychedelischen Erfahrung widmen. Mit den Psychedelic Salons kommt ein weiteres Format hinzu, das ganz der Debatte über die Rolle und das transformative Potential der psychedelischen Erfahrung für Einzelne und die Gesellschaft gewidmet ist.

Der Salon

Ein Raum für Begegnung mit Hirn und Herz.

Im Dezember 2016 hat der Berliner Psychedelische Salon seine Türen geöffnet und einen Raum geschaffen für die Begegnung von Menschen, denen ein Austausch rund um die Themen der psychedelischen Erfahrung ein Herzensanliegen ist. Diese beschränkt sich nicht auf psychoaktive Substanzen aus der Klasse der Psychedelika oder Entaktogene, sondern umfasst alle Formen nicht-pharmakologischer Bewusstseinsveränderung, deren Ziel und Wesen “psychedelisch” ist, also “das Innere offenbarend”.
Hier seid Ihr eingeladen, miteinander gute Gespräche zu führen. In Offenheit, Achtsamkeit und Respekt. Wo Dialog gelingt, erwächst Verbundenheit und aus Verbundenheit kann eine kollektive Intelligenz entstehen. Mögliche Nebenwirkungen: Inspiration, Vernetzung, Rückenwind, Impulse für konkretes Tun. Wie? Durch nährenden Austausch, partizipative Gesprächsmethoden, innovative Dialogformate und die Kraft von Co-Kreation.

Herzlich Willkommen!

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Der Psychedelische Salon – Grundlagen und Regeln

Das Format „Salon“ als gesellschaftlicher Treffpunkt für aufklärerische Diskussion
Salons sind ein gesellschaftlicher Ort für Diskussionen, Lesungen oder künstlerische Veranstaltungen mit aufklärerischem Ziel.
In einer bestenfalls nachdenklichen, engagierten und neugierigen Atmosphäre soll ein Gegenstand oder Thema im Gespräch untersucht werden. Dabei geht es um eine Debatte, bei der um Neutralität, Genauigkeit, Überprüfbarkeit und Nachvollziehbarkeit gerungen wird.
Das Subjektive (der psychedelischen Erfahrung) hat Platz in den Debatten, dessen Beschreibung wird untersucht und befragt. Subjektives wird stets als solches erkennbar gemacht.
Erkenntnisdrang und Wissensdurst, Neugier, Skepsis und leidenschaftliches Denken sind Merkmale einer guten Salon-Debatte.

2. Die psychedelischen Salons sind wissenschaftlich orientiert, in keinem Falle anti-wissenschaftlich

Wissenschaft ist der methodische Prozess intersubjektiv nachvollziehbaren Forschens und Erkennens in einem bestimmten Bereich.
Er bringt ein begründetes, geordnetes und möglichst weitgehend gesichertes Wissen hervor. Dieses wird sprachlich kommuniziert.
Wissenschaft bezeichnet damit auch ein System von Aussagen, Theorien und Verfahrensweisen, das Prüfungen der Geltung eines Wissens, von deren Reichweite und Grenzen zulässt.

3. Die Salons decken die Breite der Psychedelischen Erfahrung ab

Die Salons widmen sich thematisch den verschiedensten Aspekten der psychedelischen Erfahrung, des psychedelischen Diskurses sowie der Erforschung dieser Themen.
Die Gesprächsthemen können von Politik, Geschichte, Therapie und Unterhaltung über natur-, sozial- und geisteswissenschaftliche Ergebnisse bis hin zur Religion und Spiritualität in Bezug auf die psychedelische Erfahrung reichen.
Einzelne Salons können eigene Schwerpunkte und Lieblingsthemen entwickeln. Stets ist zu vermeiden, nur einer psychoaktiven Substanz oder Pflanze oder einer bestimmten Schule oder Richtung die alleinige Aufmerksamkeit zu schenken.
Die Salons verfolgen einen integrativen und aufklärerischen Ansatz der sich mit jeder Form des sektiererischen Denkens und Handeln nicht verträgt.

4. Die Salons sind kein Ort für die psychedelische Erfahrung
In den Salons wird keine pharmakologisch oder nicht-pharmakologisch ausgelöste psychedelische Erfahrung angeboten oder durchgeführt.
In den Salons erfolgt kein Handel mit oder keine nicht-entgeltliche Weitergabe von psychoaktiven Substanzen.

5. Pflichten der Salonleiter und ihrer Stellvertreter

Salons werden von einer Person und deren StellvertreterInnen geleitet (bzw. gemeinsam).
Die lokale Salonleitung begrüßt und beendet jeden Salon, achtet auf eine angemessene Gesprächskultur und setzt die Salon-Termine und Frequenz für mindestens ein Kalenderjahr fest.
Jeder Salonleiter stellt sich den Betreibern von psychedelicsalon.de durch einen kurzen Lebenslauf und ein skype-Gespräch vor. Die Betreiber erteilen die Erlaubnis, Psychedelische Salons im Namen von psychedelicsalon.de durchzuführen – oder entziehen diese wieder.


Die Salonleiter werden auf der Seite psychedelicsalon.de bekanntgegeben.


Zu jedem Salon ist ein minimales, internes Protokoll mit Datum, Ort, Einnahmen, Anzahl der Teilnehmer, dem vorgeschlagenen und den diskutierten Themen zu erstellen. Das Protokoll ist via Online-Formular auf psychedelicsalon.de einzutragen.
Die LeiterInnen des jeweiligen Psychedelischen Salons erstellen als Teil dieses Protokolls eine kurze öffentliche Zusammenfassung, die auf psychedelicsalon.de online gestellt wird (5-10 Zeilen).
6. Mediation
TeilnehmerInnen von psychedelischen Salons können bei psychedelicsalon.de Konflikte und schwierige Situationen, die mit den LeiterInnen nicht lösbar sind melden. Es wird versucht die objektivierbaren Konflikte mit den LeiterInnen anzusprechen und zu lösen.

7. Interessenkonflikte
Ist ein Salonleiter gleichzeitig Wissenschaftler, Therapeut, Workshopleiter oder Referent zu psychedelischen Themen, so ist darauf zu achten, dass die eigenen wirtschaftlichen und politischen Interessen nicht den Salon dominieren. Salons dürfen keine Werbeveranstaltung für Workshops und dergleichen sein.

8. Finanzen

Die TeilnehmerInnen eines psychedelischen Salons bezahlen für jeden Salon einen Beitrag.
Dieser wird für Raummiete, Website und Netzwerkarbeit verwendet.
Der Beitrag beginnt bei Euro 3.- und überschreitet nicht Euro 30.- für einen Abend. Den Betrag, der zu jedem Salon erhoben wird, kann die Salon-Leitung festlegen. Die Einnahmen werden zwischen lokalem Salon und der Bundesebene (psychedelicsalon.de) zu 60/40 Prozent gesplittet.
Alle Zahlungen werden in einem Transparenzbericht veröffentlicht.



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Map Mut-Fabrik, Angerstraße 17A, Leipzig, Germany
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